Gründungsgeschichte


Der Ursprung der Erfolgsgeschichte über die Regional-Eisbahn in Düdingen hat ihre Wurzeln im Jahre 1989. Damals teilte der Staatsrat mit, dass er für den Bau von regionalen Eishallen Subventionen vorsehe. Zwar kam danach die vom Düdinger Gemeinderat eingesetzte Kommission zum Schluss, dass dringendere Aufgaben zu erfüllen wären. Zur gleichen Zeit arbeiteten sechs Initianten, Hans Brügger, Hans-Jörg Schweizer, Joseph Fässler, Gustav Riedo, Paul Riedo und Norbert Schuwey, unbeirrt am Projekt "Eishalle in Düdingen" weiter.

 

Trotz der plötzlichen Änderung der Suventionsunterstützung im 1994 von 2.2 auf 0.8 MCHF durch den Grossen Rat, haben die Initianten am Projekt festgehalten. Dieses musste jedoch stark redimensioniert und angepasst werden. Nur, und wirklich nur mit viel Herzblut kann es möglich sein, in einem Gremium von sechs Personen, 4,2 Millionen Franken innerhalb von 2 Jahren aufzutreiben. Mit viel Unterstützung aus der Bevölkerung und Gemeinden konnten mehr als 1‘700 Aktionäre, mehr als 100 Darlehensgeber und 20 Spender gefunden werden.

 

An einer Gemeindeversammlung beschlossen die Düdinger dann, der Gesellschaft 5000 Quadratmeter kostenlos zur Verfügung zu stellen.  Im Januar 1995 konnte die Regional-Eisbahn Sense-See AG schliesslich gegründet und am 11. November der Spatenstich gesetzt werden.

 

Seit Oktober 1996 ist unsere Eishalle nun in Betrieb.

 


2021 - neue Shooting-Range

Neu steht hinter der Eishalle eine sogenannte "Shooting-Range". Was ist das? 

 

Es handelt sich um ein synthetisches Eisfeld aus PVC-Platten, welche ähnliche Rutschverhältnisse, wie Eis aufweisen und mit Schlittschuhen betretbar ist. Insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene kann ab Sommer 2021 unsere Shooting-Range für individuelles Fördertraining gemietet werden. 



2021- Materialspende

Fast eine Tonne Hockeymaterial wurde von der Eishalle und dem EHC SenSee Future für Menschen im indischen Himalaya gespendet. Einen grossen Dank an Käthi Roth von LadakhPartners.

 



2020 - Digitalisierung

Wir konnten den Paper-Flow fast komplett digitalisieren. Eine Mammut-Aufgabe, die sich aber lohnt.



2019 - Entfeuchtung

Unsere Eisbahn war ursprünglich auf den Betrieb von Oktober bis März ausgelegt. Heute beginnt unser Winterbetrieb bereits im August. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit tragen als Kalte. Dringt also warme feuchte Luft von Aussen in die Halle, kondensiert diese. Die Folge, Nebel über dem Eis, nasse Holzbinder, Eis-Stalagmiten auf dem Eis. Daher musste in den letzten Jahren vermehrt den Zustand des Daches geprüft werden. Die Ingenieure waren sich einig, dass die Lebensdauer des Hallendachs massiv verlängert werden kann, wenn die Eishalle entfeuchtet wird. 



2017 - neue Kälteanlage

Nach 20 Jahren Betrieb musste die alte Kälteanlage ersetzt werden. Mit der Firma Walter Wettstein AG konnten wir eine neue Anlage konzipieren, welche rund 50% mehr Leistung bei cirka 30% weniger Energieverbrauch viel effizienter arbeitet. Gleichzeitig kann der grösste Teil der Abwärme direkt in die Heizzentrale gespiesen werden.



2015 - Renovationen

Eine Damengarderobe, zwei neue Spieluhren von Mobatime, ein neues Soundsystem, eine dimmbare LED-Hallenbeleuchtung, zwei neue Materialräume, einen asphaltierten Wendeplatz und eine Sitztribühnenvergrösserung wurden realisiert.



2014 - Juniorengarderobe

In Zusammenarbeit mit dem EHC SenSee Future wurde unsere neue Juniorengarderobe erbaut.



2013 - neues Logo

Das alte Logo der Regional-Eisbahn Sense-See AG wurde erneuert. Als Vorlage galt ein echtes Aussenfoto der Halle. Ausserdem wurde auch der Schriftzug erneuert. Das Logo und der dazugehörige Schriftzug können unabhängig voneinander oder miteinander eingesetzt werden.



Weitere Meilensteine

 

Durch die Subventionskürzung musste auf Räume, Anlagen und Material verzichtet werden. Dank der soliden Geschäftsführung der Regional-Eisbahn Sense-See AG durften über die Jahre hinweg einige dieser Defizite kompensiert werden. Folgende Arbeiten wurden über die Jahre hinweg ausgeführt:

 

 

1997

Garderobe HC Düdingen Bulls – in Eigenregie druch den Club realisiert, Finanzierung durch Eishalle.

 

1999

Bau mobile Stehtribühne

 

2003

Erstellung der Sitztribühne für 175 Personen

 

2005

Bau VIP-Loge, in Eigenregie durch den HCD Bulls mit finanzieller Unterstützung durch die Eishalle

 

2007

Anschaffung umweltfreundlicher Eisreinigungsmaschine, angetrieben mit einem Elektromotor

 

2011

Bau Bulls-Bar, in Eigenregie durch den HCD Bulls mit finanzieller Unterstützung durch die Eishalle

 

2012

Vergrösserung der Sitztribühne um 50 Sitzplätze durch die Eishalle